Presseschau | 05.07.2012

Von einsamen Schildkröten und verdrängten Insekten

Darwin-Jahr Bild

Die neue Presseschau ist am Start und wieder gibt es neue Erkenntnisse und spannende Hinweise auf Artikel rund um das Thema Evolution. So erfahren wir, warum es heute keine geflügelten Rieseninsekten mehr gibt, welches Paarungsverhalten der Mensch bevorzugt und dass auch Musik evolutionären Prozessen unterliegt. Leider gibt es aber auch noch eine traurige Nachricht zu vermelden.

Einsamer George ist tot

Über die Riesenschildkröte namens Einsamer George haben wir an dieser Stelle ja schon berichtet. Leider gibt es nun eine traurige Nachricht zu verkünden, denn wie man bei presse.com nun erfahren muss, ist er mit nur 100 Jahren verstorben und mit ihm die Hoffnung seine Unterart zu retten.

Vögel verdrängten Rieseninsekten


Dass wir heute riesige geflügelte Insekten nur noch aus Horrorfilmen und Fantasy-Rollenspielen kennen, haben wir laut dem Stern den Vögeln zu verdanken. Forscher hätten demnach herausgefunden, dass deren Aufkommen dafür sorgte, dass kleinere Insekten im Vorteil gewesen wären.

Kreationisten in Südkorea


Dass es in den USA viele Menschen gibt, die lieber der biblischen Schöpfungsgeschichte glauben als wissenschaftlichen Tatsachen ist inzwischen allgemein bekannt. Weniger bekannt dürfte jedoch sein, dass es in Südkorea ähnliche viele Evolutionsgegner gibt. Das aber berichtet man bei heise online. Schockierend auch, dass es dort laut Bericht sogar beim führenden Forschungsinstitut des Landes eine Kreationistengruppe gibt.

Urfisch belegt Evolution

Bei scinexx.de kann man lernen, wie die Evolution und wie Wissenschaft funktioniert. Anhand eines Fossils eines Urfisches zeigt der Artikel, wie sich die ungewöhnliche Anbringung der Augen bei Plattfischen wie der Scholle entwickelte.

Popmusik und Darwin

Nach den Darstellungen der Badischen Zeitung unterliegt auch die Entwicklung der Musik evolutionären Prozessen. Dies belegte laut Bericht ein Experiment, bei dem ein Computerprogramm Tonfolgen generierte und nach diversen Auswahlprozessen entstanden am Ende Tonfolgen, die unserer heutigen Musik entsprachen.

Monogamie beim Menschen

Martin Koch geht in der sozialistischen Tageszeitung Neues Deutschland der Frage nach, wie es eigentlich mit unserem Paarungsverhalten im Vergleich zu anderen Primatenarten aussieht. Wir können bei der Lektüre folgendes lernen: Während Gibbons weitgehend monogam leben legt sich ein Gorillamännchen einen ganzen Harem zu. Der Mensch dagegen lebt oft sozial monogam, neigt aber zu häufigen Seitensprüngen. Doch auch das war nicht immer so, sondern entwickelte sich im Laufe der Zeit. Zudem gibt es auch noch kulturelle Abweichungen.