Psychologie | 12.09.2010

Die Unterdrückung der Intelligenzforschung

 

Im Zweifel für die Freiheit

Ostasiaten sind im Durchschnitt schlauer als wirDie American Psychological Association hat 2005 eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Forschung in diesem Bereich herausgegeben: 30 Jahre Forschung über die Unterschiede kognitiver Fähigkeiten von Ethnien. Ergebnis:

Die Leugnung jedweder genetischer Komponente in menschlicher Variation, auch zwischen Gruppen, ist nicht nur schlechte Wissenschaft, sondern es ist wahrscheinlich ungerecht gegenüber einzigartigen Individuen, wie auch gegenüber der komplexen Struktur von Gesellschaften.

Die Autoren der Arbeit zitieren affirmativ den Soziologen Bressler (1968):

Eine Ideologie, die taktvoll an die biologische Gleichheit als eine Bedingung für menschliche Emanzipation appelliert, korrumpiert die Idee der Freiheit. Außerdem ermutigt sie anständige Menschen, bei der Aussicht auf „unbequeme“ Erkenntnisse, die zukünftige wissenschaftliche Forschung erbringen könnte, zu erzittern.

Der Genetiker Jason Malloy bestätigt einige der umstrittenen Äußerungen, mit der James Watson, Mitentdecker der menschlichen DNA, vor ein paar Jahren in die Kritik geraten ist. Er stellt ausführlich dar, wie die Belege für vererbte Intelligenzunterschiede zwischen Ethnien aussehen und schreibt in seiner Schlussbemerkung:

Zusammen mit E.O. Wilson ist James Watson vielleicht der hervorragenste lebende Vertreter der amerikanischen Biologie, und selbst er war nicht immun gegen den sofortigen Ausschluss aus genau dem Labor, das er in über 40 Jahren seines Lebens erschaffen und aufgebaut hat, und gegen die Exkommunikation aus dem wissenschaftlichen Establishment, das ihn feierte. All dies wegen eines Verbrechens: Die Aussprache von wissenschaftlichen Fakten und Hypothesen, welche diese Gemeinschaft als unbequem empfand. Dasselbe persönliche und berufliche Schicksal ereilte den ehemaligen Präsidenten von Harvard, Larry Summers, nachdem er 2005 eine rein akademische Diskussion über Frauen in der Forschung führte, während einer ökonomischen Konferenz, deren Ziel es war, genau dieses Thema zu debattieren!

Welchen Effekt wird diese fortgeführte Lynchjustiz auf zukünftige und gegenwärtige Wissenschaftler und Forscher haben, die menschliche Genetik, kulturübergreifende Psychologie, Soziologie, oder jedwede Disziplin studieren möchten, die ähnliche Fakten aufzeigen könnten, welche das Potenzial haben, die berufliche oder persönliche Zerstörung durch eine intellektuelle Kultur hervorzubringen, die der mittelalterlichen Kirche ähnelt?

Diejenigen, die bestrafen, diejenigen, die lügen, diejenigen, die anderen den Mund verbieten, die verurteilen, die einschüchtern… sie haben die Wissenschaft verraten.

Sie haben die intellektuelle Offenheit, Freiheit und Fairness unserer Gesellschaft und unserer Institutionen verraten, mit unsagbaren Kosten für unser kollektives menschliches Wohlbefinden.

Nicht James Watson.

Ulrich Berger, Mitglied im Vorstand und Wissenschaftsrat der GWUP, hat damals James Watson ebenfalls verteidigt:

Intelligenz, so eine gebräuchliche Konvention, ist das, was übliche psychometrische Tests zur Ermittlung des IQ (Hamburg-Wechsler Test, Stanford-Binet Test etc.) messen. Diese Tests werden für verschiedene Altersstufen regelmäßig an großen Stichproben aus der weißen Bevölkerung geeicht, so dass diese einen Mittelwert von 100 Punkten bei einer Standardabweichung von 15 erreicht. Welchen Wert erreichen Schwarze auf dieser Skala? Dazu gibt es Dutzende von Studien (ausgewertet etwa von Richard Lynn), manche davon schlecht designt, manche besser, wie es eben so üblich ist. Vereinzelte Studien fanden keinen statistisch signifikanten Unterschied. Die große Mehrheit aber kommt zum Schluss, dass der mittlere IQ von Schwarzen deutlich unter dem von Weißen liegt. Typische Schätzungen liegen etwa im Bereich von 85 bis 90 für schwarze Amerikaner und bei 70 bis 80 für Schwarzafrikaner. An der Spitze aber, so dieselben Studien, liegen die Ostasisaten mit einem mittleren IQ von etwa 105.

Die gesamte Thematik ist natürlich umstritten, auch innerhalb der Psychologie. Aber die Beweislage für die Nulldifferenzhypothese ist weniger als nur dünn.

Jameela ist individuell schlauer als wirSteven Pinker, der selbst den genetischen Anteilen der IQ-Unterschiede zwischen Ethnien skeptisch gegenübersteht, nicht aber den IQ-Unterschieden an sich, noch einem genetischen Faktor von individueller Intelligenz, hat folgendes zu sagen:

Gruppenunterschiede betreffen, sofern es sie gibt, den Durchschnitt oder die Streuung statistischer Verteilung, nicht individuelle Frauen und Männer. Politische Gleichheit ist eine Hingabe an universelle Menschenrechte, und eine Verpflichtung zu politischen Entscheidungen, die Menschen als Individuen behandeln und nicht als Repräsentanten von Gruppen; es handelt sich nicht um eine empirische Behauptung, dass man alle Gruppen nicht voneinander unterscheiden könnte. Und doch scheinen viele Kommentatoren nicht willens zu sein, diese Argumentation zu verstehen, um nichts zu sagen über die breitere Weltgemeinschaft.